Wien bei Regen
Wien wurde für Regentage gebaut: Museen von Weltrang, Kaffeehäuser als öffentliche Wohnzimmer und Passagen, durch die man halb trocken durch die Innenstadt kommt. Ein Tagesplan für nasses Wetter — U-Bahn-optimiert.
Tag 1
Regentag — Museen & Melange
Drinnen ist das neue Draußen: Kunst, Kaffee, Aquarium, Konzert.
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9:30
bis 12:30
Morgens
Kunsthistorisches Museum
Drei Stunden zwischen Bruegel, Vermeer und der Kunstkammer — allein die Kuppelhalle mit Café ist den Besuch wert.
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12:45
bis 14:15
Mittagessen
Café Sperl
Vom KHM sind es zehn Minuten zur Gumpendorfer Straße: Altwiener Mittagsgerichte, danach Billard am Original-Tisch von 1880.
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14:30
bis 16:30
Nachmittag
Haus des Meeres
Fünf Gehminuten weiter: Haie, Tropenhaus und der Blick über das regennasse Wien aus dem 11. Stock — drinnen hinter Glas.
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17:00
bis 18:30
Nachmittag
Buchteln im Hawelka
Zurück in die Innenstadt zur Kaffeehaus-Legende: warme Buchteln, schummriges Licht, perfektes Regenwetter-Refugium.
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19:30
Abends
Stehplatz in der Staatsoper
Für wenige Euro an der Abendkasse: Oper von Weltrang im Stehen — trockener und günstiger kann ein Wien-Abend nicht enden.
Tipp: Stehplatz-Verkauf öffnet 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
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